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GoBD – verpflichtend für alle Unternehmen

Posted by Monika Weitz in Prozessberatung | 0 comments

Nachvollziehbare Abläufe mit
revisionssicheren Daten und Dokumenten sind die Basis für die Einhaltung der
GoBD.

GoBD steht für Grundsätze
zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern,
Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum
Datenzugriff
.
Die GoBD wurde durch das BMF-Schreiben vom 14.11.2014 veröffentlicht und
gilt ab dem Veranlagungszeitraum 01.01.2015 für alle Unternehmen.



Mit viel Verzögerung spricht
es sich herum.  Es gibt eine umgekehrte Beweislast für die Unternehmen
gegenüber dem Finanzamt. Abläufe sind zu dokumentieren, Dokumente, Daten und
E-Mails revisionssicher aufzubewahren. Bei einer Prüfung, darf der
Betriebsprüfer Einsicht nehmen in die digitalen Prozesse. Das bedeutet, die
eingesetzten Software-Tools benötigen einen Betriebsprüferzugriff. Zu
betrachten ist, welche Systeme über Schnittstellen miteinander kommunizieren
und wie sichergestellt wird, dass alle Daten bei der Übertragung ordnungsgemäß
ankommen. Technische Dokumentationen sind ebenso vorzuhalten, wie die
Verfahrensdokumentation mit Prozessbeschreibungen. Ein internes Kontrollsystem
ist aufzubauen, um sicherzustellen, dass alle Prozesse ordnungsgemäß laufen.

Für die ordnungsgemäße
Umsetzung ist alleine der Unternehmer (Steuerpflichtige) verantwortlich.

Der Steuerberater ist bei der
GoBD nur außenstehender Dienstleister. Die Aufgaben sind im Unternehmen zu
erledigen.

Die Unternehmen sind gefordert, ihre
Geschäftsprozesse zu analysieren und zu dokumentieren.

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